coop99
wurde im Jahr 1999 von den drei Autoren/RegisseurInnen Barbara Albert,
Jessica Hausner, Antonin Svoboda und dem Kameramann Martin Gschlacht gegründet. Sie sind zu gleichen
Anteilen GeschäftsführerInnen und ProduzentenInnen der Firma. Seit 2002 erhält die Coop99 Unterstützung
durch Bruno Wagner als Produzent und Herstellungsleiter. Die Teamkoordination übernimmt seit
Januar 2010 Nina Korecky.
coop99
versteht sich als Plattform einer neuen
Filmemacher-Generation in Österreich. Sämtliche Projekte stehen für Authenzität, pesönliche
Stellungnahme und individuelle Machart.
coop99
hat seit der Gründung circa
25 Filme produziert und konnte sich in kürzester Zeit als eine der erfolgreichsten österreichischen
Filmproduktionen im Arthouse-Bereich positionieren. Nahezu alle Projekte wurden in Koproduktion mit internationalen
Partnern realisiert und durch Weltvertriebe erfolgreich vermarktet. Die regelmäß ige Teilnahme an den
bedeutendsten A-Festivals unterstützt die internationale Arbeitsweise
der Firma sowie die erfolgreiche internationale Verwertung der Produktionen.
Zu den bedeutendsten Erfolgen der Firma gehören 2 europäische Filmpreise (Darwin's
Nightmare Bester Dokumentarfilm 2004, Sylvie Testud Beste Hauptdarstellerin in Lourdes 2010) sowie der
GOLDENE BÄR der Berlinale 2006 für den besten Film (Grbavica von Jasmila Zbanic).
Neben weiteren Filmen in Berlin waren bisher jeweils 4 Produktionen der coop99 im offiziellen Programm der
Filmfestspiele von Cannes sowie am Filmfestival in Venedig eingeladen. 2009 konnten die beiden Projekte Lourdes
und Women Without Men in Venedig insgesamt sieben Preise gewinnen. Darunter den SILBERNEN LÖWEN für beste Regie
an Shirin Neshat und den prestigereichen FIPRESCI AWARD der internationalen Filmkritik an Jessica Hausner.
Viele nationale Filmpreise und unzählige Einladungen und weitere Auszeichnungen auf internationalen Festivals,
wie der Silberne Leopard in Locarno 2008 für den Film März von Klaus Händl komplettieren die Erfolge der Produktionen
der letzten Jahre.
Den bisherigen Höhepunkt erlebt die Erfolgsgeschichte der Firma mit der OSCAR-NOMINIERUNG 2006 für Darwin's
Nightmare als Bester Dokumentarfilm.