d Die WAND  
Die Wand
von Julian Pölsler
nach einem Roman von Marlen Haushofer

Als die Frau nach ihnen sucht, entdeckt sie eine unsichtbare Wand, hinter der es offenbar kein Leben mehr gibt. Mit einem Hund, einer Kuh und einer Katze stellt sie sich den Herausforderungen ihres neuen Lebens.

Regisseur und Autor Julian R. Pölsler: "Der Film erzählt vom individuellen Wandlungsprozess einer Frau, die durch ein unerklärbares Phänomen gezwungen wird, mit ihrem gewohnten Leben zu brechen und in einer fremden Welt ein völlig neues Leben zu führen."
Eine Frau (Martina Gedeck) fährt mit Freunden übers Wochenende in deren Jagdhaus im Wald. Abends gehen die Gastgeber ins Tal und tauchen am nächsten Morgen nicht mehr auf.

 
d Die Lebenden und die Toten  
Die Lebenden und die Toten
von Barbara Albert

Sita ist 25 und studiert in Berlin. Eines Nachts landet sie im Atelier des israelischen Fotokünstlers Jocquin. Etwas an ihm berührt Sita. Sie kann ihn nicht so schnell wieder vergessen. Kurz darauf feiert sie den 95. Geburtstag ihres geliebten Großvaters in Wien. Am Abend nach dem Fest stößt Sita in der Wohnung ihres Vaters auf ein Foto des Großvaters in SS-Uniform. In derselben Nacht erleidet der Großvater einen Herzinfarkt. Er stirbt nicht daran, doch Sita bleibt dadurch länger in Wien als geplant. Gegen den Willen ihres Vaters beginnt sie, die Vergangenheit ihrer Familie zu erforschen. Sie muss erkennen, dass nicht nur ihr Großvater, sondern auch ihr Vater ihr einiges verschwiegen haben. Als Sita sich immer mehr in die Abgründe der Familie verstrickt, begehrt ihr Herz auf. Sie erfährt, dass sie - so wie ihre Großmutter - ein Loch im Herzen hat. Zwar wird die Operation nicht lebensbedrohend sein, doch wirft die Krankheit Sita aus der Bahn – oder bringt sie sie zurück zu sich selbst?

 
d The Boundary Man  
The Boundary Man
von Antonin Svoboda

Am Ende seines Lebens steht der Psychiater und Grenzforscher Wilhelm Reich auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens wegen Betrugs vor Gericht. Sein Traum, das Individuelle im Menschen zu entfesseln macht ihn zu einem gefährlichen Gegner eines amerikanischen Systems, das nach 1945 mit allen Mitteln die Weltvorherrschaft anstrebt. War es Wahnsinn, an die Freiheit des Menschen zu glauben, oder war Reich nur zur Falschen Zeit am falschen Ort und folglich als holistischer Weltdenker ein genauer Beobachter von weitreichenden gesellschaftspolitischen Zusammenhängen? 10 Jahre nach seinem mysteriösen Tod werden seine verbrannte Schriften zu wichtigen Wegbegleitern einer revoltierenden 68er Generation.