d Audimax RIP  
#unibrennt
von Coop99 und AGDoku

Für die coop99 ist es fast ein Nomen est Omen die spezielle Form der basisdemokratischen Arbeit dieser Bewegung in einen Filmprozess weiterzuführen und mit all den damit verbundenen Schwierigkeiten gemeinsam einen Filmdiskurs zu erarbeiten. Nachdem die Sensationsberichterstattung sich erschöpfte und die Medien keine komplexere, inhaltliche Diskussion für "versendbar" hielten, (anstelle wurde die Berichterstattung hohl und zynisch) war es das Gebot der Stunde, die medialen Räume, so auch das Kino, für inhaltliche Prozesse gemeinsam zurück zu erkämpfen. Die Uni brennt, weil wir dabei sind, die Welt abzufackeln.

Je länger die Protestbewegung anhält, und sie hält noch an!, desto klarer wird, dass es hier um mehr als nur um Studien-pläne und -gebühren geht. Unsere Gesellschaft steht hier auf dem Prüfstand und die Fragen zu Konstitution und Sinnhaftigkeit unseres "Miteinanderlebens" sind von brennender Aktualität.
 
d Die WAND  
Die Wand
von Julian Pölsler
nach einem Roman von Marlen Haushofer

Als die Frau nach ihnen sucht, entdeckt sie eine unsichtbare Wand, hinter der es offenbar kein Leben mehr gibt. Mit einem Hund, einer Kuh und einer Katze stellt sie sich den Herausforderungen ihres neuen Lebens.

Regisseur und Autor Julian R. Pölsler: "Der Film erzählt vom individuellen Wandlungsprozess einer Frau, die durch ein unerklärbares Phänomen gezwungen wird, mit ihrem gewohnten Leben zu brechen und in einer fremden Welt ein völlig neues Leben zu führen."

Eine Frau (Martina Gedeck) fährt mit Freunden übers Wochenende in deren Jagdhaus im Wald. Abends gehen die Gastgeber ins Tal und tauchen am nächsten Morgen nicht mehr auf.