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SYNOPSIS
25 Regisseure aus 25 europäischen Ländern zeigen in 25 Kurzfilmen ihren
Blick auf Europa: der Unterschied des Blicks, der Kultur, der Kritik,
der Hoffnung und Wünsche der einzelnen BetrachterInnen ist dabei wesentlich.
Kleine Mosaiksteinchen werden zu einem "Framework" zusammengestellt.
ÖSTERREICHISCHER BEITRAG:
MARS von Barbara Albert
IRIS, eine junge Angestellte des Landesgerichts, bereitet sich zu Hause
auf einen neuen Arbeitstag vor. Auf der Suche nach einer passenden Lektüre
für die Straßenbahn kommt ihr ein Tagebuch ihrer Kindheit unter, welches
sie zusammen mit einem Roman in ihre Handtasche steckt.
Einige Begegnungen auf dem Weg ins Büro gehen nicht spurlos an ihr vorüber
und so sitzt sie etwas abwesend bei der Verhandlung eines Asylverfahrens
eines Schwarzafrikaners, für welches sie das Protokoll führt. Vergeblich
versucht der Asylbewerber die Fragen des Beamten zu beantworten. Als sie
in ihre Tasche greift um einen Schokoriegel zu suchen, fällt ihr das Tagebuch
auf, welches sie zuvor zu Hause einsteckte. Sie beginnt verstohlen darin
zu lesen und wird mit Erinnerungen ihrer Kindheit konfrontiert: eine Demonstration,
auf der sie mit ihrem Vater war, schreckliche Bilder toter Menschen einer
Nachrichtensendung, Wünsche für die Zukunft und Weihnachtsgeschenke des
vergangenen Fests. Parallel dazu hört Iris immer wieder die Stimme des
Schwarzafrikaners, wie auch er versucht, seine Geschichte dem Beamten
zu erläutern. Fakten des Todes seines Vaters und seiner Flucht.
CREW
| Regie | Barbara Albert |
| Drehbuch | Barbara Albert |
| Kamera | Martin Gschlacht |
| Ton | Elisabeth Tanrikulu |
| Schnitt | Monika Willi |
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| Ausstattung | Johanna Hierzegger |
| Kostüm | Veronika Albert |
| Produktion | Zentropa Entertainments 7 (DK), coop99 filmproduktion (A) u.a. |
| Produzenten | Mikael Olsen, Meinolf Zurhorst, Antonin Svoboda u.a. |
CAST
| Kathrin Resetarits |
| Markus Hering |
| Angus Okanume |
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