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von Antonin Svoboda | |||||||
| mit: Georg Friedrich, Birgit Minichmayr,
Gerti Drassl, Andreas Patton, Michael
Rastl , Claudia Martini
Drehbuch, Regie: Antonin Svoboda
Auswahl Festivals Co-Autorin: Katharina Held Kamera: Martin Gschlacht Filmarchitektin:Veronika Merlin Kostüm / Maske: Silvia Pernegger Casting: Markus Schleinzer, Nina Sieberer Schnitt: Oliver Neumann Grafik und artwork: Joana Scrinzi Fotografie: TomTom Oberbeleuchter: Gerald Kerkletz Ton: Dietmar Zuson Sounddesign: Uwe Dresch Musik: Christof Dienz Songs von: Coshiva [ www.coshiva.com ], Silvio Canazei Herstelungsleitung: Bruno Wagner Produzenten: Martin Gschlacht, Barbara Albert, Jessica Hausner, Antonin Svoboda, Rudolf Santschi Weltvertrieb: Bavaria Film International Format:Digital Video / 25 FPS / 1:1,85 / 35mm Filmkopie SYNOPSIS Kurt, Mitte 30, ist ein manischer Systemspieler ohne Glück und mit dem fehlenden Maß an Disziplin. Seine Hauptbeschäftigung ist es, Geld zu organisieren. Er macht Schulden, verliert wieder Geld, borgt sich Geld und lebt so von einem Tag auf den anderen. Die Beziehung zu seiner Langzeitfreundin Manu ist auf Grund seiner Spiel-Rückfälle auf`s äußerste gespannt. Kurt "stolpert" über die Möglichkeit, einen Würfel in einem Glücksspiel für sich entscheiden zu lassen. Dazu inspiriert ihn ein glücklicher Zufall und u.a. eine Sendung über Mozarts Würfelsymphonie, ein Kuriosum der Musikgeschichte, wobei bei allen zufälligen Zusammensetzungen immer eine Harmonie bestehen bleibt. Dieser Moment ist der Anfang eines Sogs, der Kurts weiteres Leben bestimmt. Er entwickelt eine Manie dafür, den Würfel seine alltäglichen Entscheidungen fällen zu lassen und glaubt, sein neues, ganz persönliches System im Spiel und in dieFolge in seinem Leben gefunden zu haben. Er erwürfelt einen von 6 möglichen Jobangeboten und gliedert sich scheinbar in die Gesellschaft wieder ein. Dieser Schein hält jedoch nicht lange, dafür dafür ist die Willkür des Würfels zu dominant und Kurt zu manisch in seiner Suche nach seinem persönlichen Glück. Manu kann Kurt nur noch begrenzt als den ungewissen Partner, der er jetzt ist, ertragen, bis das drohende Scheitern Gewissheit wird. Ab da wirkt Kurt wie schwerelos. Er driftet von einer zufälligen Würfelentscheidung in die nächste, verschenkt Geld und trifft schließlich auf die drogensüchtige Tanja, die eine neue Freundin sein könnte - eine, die der Würfel auserwählt hat. Kurt taucht wieder bei Tanja auf. Er wirkt verändert, alles Manische ist einer seltsamen Leichtigkeit gewichen und es gelingt ihm, Tanja für sein Spiel zu begeistern. Er holt sie aus ihrem Lebensumfeld und bezahlt ihre Drogenschulden. Traumhaft bewegen sie sich durch ihr Leben, verwickeln Dritte in ihr "Würfelbeziehungsspiel", so auch Franz, eine alte "Spieler" Bekanntschaft, der das nötige Startkapital für ein nächstes Spiel besorgt. Mit dem Geld besuchen Kurt, Franz und Tanja ein Casino in Znaim, weil Kurt in Österreich bereits Spielverbot hat. Was Franz nun zum Wahnsinn treibt, ist Kurts manischer Fatalismus, alles nur noch dem Würfelzufall zu überlassen. Franz kann Kurts spezieller "Würfel"-Logik nicht folgen und haut mit dem gewonnenen Geld ab. An diesem Nullpunkt beginnt die eigentliche Liebesgeschichte von Kurt und Tanja. Sie mieten sich in einer kleinen Pension ein. Anfangs erleben die Beiden die Freiheit einer offenen, unverbindlichen Würfelbeziehung aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihre Gefühle für einander gegen die Willkür des Würfels rebellieren. An diesem "Wendepunkt" scheint alles möglich zu sein. Kurt und Tanja fahren an eine Tankstelle, und Kurt wartet allein im Wagen auf Tanja. Als er den Würfel rollt, breitet sich mit der "1" die erste von sechs unterschiedlichen Fortgängen der Geschichte vor uns aus. Die verschiedenen Versionen zeigen in unterschiedlicher Weise die diabolische Macht des Würfels und lassen Kurt zum ersten Mal bewusst seine Grenzen und seine Bedürfnisse erkennen. Weltvertrieb: BAVARIA FILM INTERNATIONAL Filmfestival Toronto 2005 Filmfestival San Sebastián 2005 Filmfestival Viennale 2005 Filmfestival Hof 2005 |
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Antonin Svoboda 1969 in Wien geboren Autorenfilmer und Produzent + Regiestudium an der Filmakademie Wien + 1999 Gründung der Filmprodukrionsfirma coop99 www.spieleleben.at www.you-bet-your-life.com |
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